Wanderungen

CFC Germania 03 Köthen / Anhalt

Abt. Leichtathletik / Breitensport

Wanderungen 2017

Die Wanderfreunde unserer Abteilung planen auch 2017 wieder interessante Touren in der näheren Umgebung oder im beliebtem Mittelgebirge in Sachsen-Anhalt - dem HARZ.

 

< Einzelheiten folgen auf dieser Seite >

 

 

 

Interessierte Wanderfreunde sind recht herzlich eingeladen.

Wanderungen der Vorjahre

Wanderung durch die Dübener Heide - Ausschreibung

Unsere Abteilung möchte die lange fällige 2. Wanderung in diesem Jahr durchführen. Geplant von Peter und Fred ist eine Wanderung durch die schöne Dübener Heide.

Infos zur Wanderung und organisatorische Hinweise im folgenden Text!

Die Dübener Heide, zwischen Berlin und Leipzig gelegen, eingebettet zwischen den Auen von Elbe und Mulde, ist einer der jüngsten Natur-parks Deutschlands.

Ausgedehnte Waldgebiete, unbe-rührt erscheinende Moore und be-schauliche Kleinstädte in hügligen Endmoränen stehen in einem faszi-nierenden Spannungsfeld zur Berg-baufolgelandschaft mit ihren großen und kleinen Seen.

Die wechselvolle Kulturlandschaft, geprägt durch jahrhundertlange Arbeit des Menschen in Wald- und Landwirtschaft, Bergbau und im Kurbetrieb, fasziniert und gebietet Respekt.

Darin hat wiedererstandene Wildnis ebenso ihren Platz wie die umwelt-schonende Nutzung durch Touris-mus, Gewerbe, Land- und Forstwirt-schaft.

Unsere zweite Wanderung 2017 führt uns wie bereits angekündigt in den Naturpark DÜBENER HEIDE. Start- und Zielpunkt ist wieder die Ortschaft OCHSENKOPF.

Die Streckenlänge beträgt ca. 17 km und ist weitestgehend ebenerdig. Der Verlauf ist in der beigefügten Karte (unten) verzeichnet.

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Nach halber Strecke können wir im Schköna Mittagessen.

Schköna wird erstmals als Skogen im Meißner Bistumsmatrikel von 1346 urkundlich. Der Ortsname Skogen ist slawischen Ursprungs, die Bedeutung ist aber unbekannt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Schköna von den Schweden vollständig zerstört. Die Kirche wurde erst 1670 wieder aufgebaut.

Schloss Schköna

Hohenlubast und Schköna gehörten bis 1815 zum kursächsischen Amt Bitterfeld. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kamen sie zu Preußen und wurden 1816 dem Kreis Bitterfeld im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem sie bis 1944 gehörten. Im Jahr 1950 schloss sich Hohen-lubast mit Schköna zusammen.

Organisatorische Hinweise:

- Anmeldung der Teilnehmer - direkt, per E-Mail oder über

Kontakt, dabei Anzahl Personen, Selbstfahrer oder Mitfahrerwunsch,

- Treffpunkt: (neuer Termin) Parkplatz bei Kaufland, Merziener Straße,

- 09.00 Uhr Begrüßung, Fahrzeugeinteilung und Abfahrt,

- 10.30 Uhr Beginn Wanderung.

 

BITTE Formular rechts benutzen!!! Danke! ==========>

 
 
 

Nach erfolgreich absolvierter Runde und zum gemütlichen Ausklang unserer Wanderung können wir in der Waldschänke „Am Ochsenkopf“ einkehren.

[Familie Lipinski | Ochsenkopf 59 | D - 06901 Kemberg/OT Gniest ( +49 (0) 3 49 21 - 2 02 81 ]

 

Danach erfolgt die gemeinsame Rückfahrt nach KÖTHEN.

Wanderung von Straßberg zum Josephskreuz und zurück am 11. März 2017

Nach mehrmaliger Terminverschiebung trafen sich die Wanderfreunde der Abteilung LA/BS des CFC Germania am 11. März zur Auftaktwanderung für das Jahr 2017. Peter und Sebastian erkundeten im Vorfeld eine sehr schöne Strecke von STRAßBERG zum JOSEPHSKREUZ auf der Josephshöhe des Großen Auerbergs mit einer einfachen Streckenlänge von ca. 7 bis 8 km.

Wir starteten unsere Wanderung in Straßberg an der Bergschänke. Bei herrlichem Wanderwetter folgten wir dem ausgeschilderten Wanderweg, entlang des Poetenweges, vorbei am Malinusteich, vorbei am Frankenteich, der sich durch das Aufstauen des Rödelbachs bildete und über den Großen Auerberg - mit 580,4 m ü NN der höchste Punkt im Unterharz - zum Josephskreuz. Nach dem Passieren des Frankenteichs lud eine Brücke über den Rödelbach zur ersten Rast ein. Von hier hatten wir einen schönen freien Blick ins Gelände zum Großen Auerberg.

Gut gestärkt setzten wir unseren Weg fort in Richtung Forsthaus Auerberg. Hier folgten wir zunächst der alte Auerbergstraße in Richtung Harzhotel Schindelbruch. Die alte Auerbergstraße verließen wir an der sogenannten „Straße der Lieder“, ein Weg der mit Tafeln an bekanntes deutsches Liedgut erinnert und zum Singen einlädt. Die „Straße der Lieder“ ist eigentlich keine Straße, sondern ein Wanderweg vom Harzhotel Schindelbruch zum Josephskreuz, der, in Anlehnung an die ehemalige Fernsehsendung der ARD mit gleichem Namen, zum Singen animieren soll. Gotthilf Fischer, bekannt durch die Fischerchöre, kam bei einem Besuch des Auerberges auf die Idee, das Wandern mit dem Singen in der Natur zusammen zu bringen und so wurden 1993 Liedstationen errichtet, an denen die Besucher der „Straße der Lieder“ gemeinsam bekannte Volkslieder singen können. Aktuell sind es zehn Liedstationen auf der Strecke. Unsere Mädels (Anne, Birgit und Ilka) ließen sich nicht lumpen und stimmten sofort ein. Sehr schön. Und nun ging es das letzte Stück bergauf.

Höhepunkt der Wanderung war natürlich die Besteigung des Josephskreuzes, einer riesigen Eisenkonstruktion von deren Aussichtsplattform in 38 Meter Höhe man weit ins Land schauen kann.

Beeindruckend ist der Aufstieg mit 195 Stufen durch das offene Eisengerippe des aus 100.000 Nieten zusammengehaltenen größten Doppelkreuzes der Welt mit einem Gewicht von 125 Tonnen.

Wir hatten sehr gute Sichtverhältnisse, so wurden wir als Lohn für den abenteuerlichen Aufstieg mit einem herrlichen Blick über die Fichten- und Buchenwälder des Unterharzes vom Brocken bis zum Inselsberg belohnt.

 

Im Bergstüb'l Josephshöhe am Fuße des Kreuzes konnten wir das zweite Mal vortrefflich rasten, bevor es wieder bergab in Richtung Straßberg ging.

Wir wählten den steilen Abstieg vom Auerberg, der es an mancher Stelle ganz schon in sich gehabt hat. Aber zum Glück ist keinem etwas passiert.

 

Nach dem wir nach ca. 18 km Straßberg wieder erreichten, kehrten wir zum gemütlichen Abschluss unserer Wanderung in die „Bergschänke“ ein.

Beim wohlverdienten Getränk „danach“ (alkoholisch oder nicht) und sehr wohlschmeckendem Essen wurde die Tour in gemütlicher Atmosphäre nachbesprochen und das Fazit gezogen: „Es war wieder eine sehr schöne Wanderung in der Harzregion.“

Es wurden auch schon wieder erste Ideen geboren bzw. Pläne für die nächste Wanderung geschmiedet.