PSL 2021

Partnerstädteläufe  Lüneburg - Köthen der Vorjahre

31. Partnerstädtelauf von Lüneburg nach Köthen am 03./04. September 2021

Der 31. Partnerstädtelauf zwischen den Partnerstädten KÖTHEN und LÜNEBURG ist absolviert.

Am 3. September 2021, 13.00 Uhr versammelten sich die Köthener Teilnehmer auf dem Köthener Marktplatz.

Hier erfolgte die Verabschiedung der Läuferinnen und Läufer durch die Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Köthen, Frau Stephanie Behrendt.

Kurz vor der Abfahrt nach LÜNEBURG wurde traditionsgemäß ein gemeinsames Startfoto auf der Rathaustreppe „geschossen“.

Nach der Ankunft in LÜNEBURG erfolgte im Ratssaal die Begrüßung aller Teilnehmer durch den Vertreter des Oberbürgermeisters der Stadt, dem Bürgermeister Eduard Kolle, der Bürgermeisterin Christel John sowie durch die Organisatorin auf Lüneburger Seite – Stefanie Kibscholl. Herr Kolle verlass die Grußbotschaft des Oberbürgermeisters Herrn Ulrich Mägde für seinen Amtskollegen in der Partnerstadt KÖTHEN und Stefanie führte die Unterweisung und Belehrung aller Teilnehmer durch.

Um 18.00 Uhr gab Bürgermeister Kolle vor dem Lüneburger Rathaus das Startsignal „Auf die Plätze, fertig und los!“ für den traditionellen Staffellauf im Sinne der Wiedervereinigung Deutschlands von LÜNEBURG zur Partnerstadt KÖTHEN.

Rund 30 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start. Sie absolvierten die ersten Kilometer vom Marktplatz bis zum Kurpark gemeinsam. Ab hier erfolgte der Staffellauf.

Unser diesjähriges Führungsfahrzeug war ein rein elektrisch fahrender ID4, vom Autohaus Heise gesponsort. Dies gefiel auch den Läufern, da das Motorgeräusch des sonst hinterher fahrenden Diesels fehlte.


Nicht lange nach dem Start wurde es auch langsam dunkel.

Nachts läuft man ja nicht mal einfach so 3 km, aber das kennen unsere „alten Hasen“ ja schon. Unsere „Neulinge“ machten da bestimmt jeder seine eigenen Erfahrungen. Hoch zu bewerten ist hier die Leistung von Florian und Jan, sie liefen 30 km am Stück und sorgten damit dafür, das die Mehrzahl der Läufer zu einem kurzen Schlaf kamen.

Beim Start, auf der Strecke und im Ziel fühlte man, dass alle der Idee „Sport verbindet!“ verfallen sind. Besonders positiv ist, dass wir auch diesmal neben altbewährten „PSL Hasen“ wieder eine Reihe von „Neulingen“ für den PSL begeistern konnten.

Unsere Neulinge Bianca Hartfuß, Mareike Hartmann, Greta Neumann, Greta Rosenkranz, Marlene Beck, Mia Giersberg, Annett Giersberg, Karen Stolze, Jannik Stolze, Li Shijie, Gernot Panitz, Matthias Schütz, Jürgen Gewinner und  Stefan Damasch haben sich in den organisatorischen Ablauf schnell eingefügt und wir hoffen auf weitere Einsätze in den nächsten Jahren. Die Läuferinnen und Läufer, haben einen Zusammenhalt demonstriert, der seines Gleichen sucht. Das Laufpensum von 250 km wurde unter Temperaturen weit über plus 20 Grad Celsius absolviert und die Gesamtkilometerzahl auf 7.750 km aufgestockt.

Die auch schon zur Tradition gewordene Anfeuerung durch die lauffreien Fahrzeugbesatzungen am Rande der Strecke sowie die Beschallung mit „Wunschmusik“ durch das Führungsfahrzeug mit Gerald Pfeil und Gernot Panitz beflügelte die aktiven Läuferinnen und Läufer und trug wesentlich dazu bei, so manche Anstrengung einfacher zu ertragen.

Auch Hindernisse, wie Leitplanken, müssen beim Laufeinsatz über- wunden werden.

Am 4. September 2021, gegen 5.00 Uhr, erfolgte ein kurzer „Boxen-Stopp“ am Gerätehaus der Feuerwehr MACKENDORF. Der 1. Stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Bahrdorf Herr Holger Klinzmann ließ es sich nehmen die Läuferinnen und Läufer mit einem frischen Kaffee zu begrüßen.  Auch die Ortsbürgermeisterin der Gemeinde DÖHREN, Frau Jacqueline Hinze begrüßte die Teilnehmer in den frühen Morgenstunden.

An der ehemaligen innerdeutschen Grenze erfolgte traditionsgemäß das „Anstoßen mit Sekt“, für unsere jüngeren Läuferinnen natürlich alkoholfrei bzw. Saft, anlässlich der Öffnung der Grenze, die am 13. April 1990 um 9.00 Uhr erfolgte.

Die Lufttemperatur und die zumeist „schattenlosen“ Laufwege waren im Verlauf des Tages dann eine besondere Herausforderung für unsere Läuferinnen und Läufer. Besonders positiv kam bei allen trotz der widrigen Bedingungen der Zusammenhalt der Teams untereinander an, einer war für den anderen da. SUPER!

Nichts desto trotz erreichten wir nach 22 Stunden und 28 Minuten das Ziel in KÖTHEN.

Gerald, Gernot
Gerald, Gernot
Ulf-Eike, Stefanie, Jens-Uwe
Ulf-Eike, Stefanie, Jens-Uwe
Hartwig, Bianka, Mareike
Hartwig, Bianka, Mareike
Antje, Mia, Greta, Greta, Marlene, Gitta, Annett
Antje, Mia, Greta, Greta, Marlene, Gitta, Annett
Detlef, Stefan, Heiko, Maik, Sebastian, Peter
Detlef, Stefan, Heiko, Maik, Sebastian, Peter
Georg, Shijie, Gernot, Matthias, Jürgen
Georg, Shijie, Gernot, Matthias, Jürgen
Max, Fred, Anne, Birgit, Kerstin
Max, Fred, Anne, Birgit, Kerstin
Jannik, Karen, Gabi, Andreas
Jannik, Karen, Gabi, Andreas

Mit schweren Beinen und müde erreichten dann die Läufer den Köthener Marktplatz.

Der Präsident des CFC Germania 03 e.V. Ronald Maaß,  ließ es sich nicht nehmen uns vor dem Rathaus in Empfang zu nehmen.

Nach einem kulturellen Teil der Tanzgruppen des Tanzstudios „Step by Step“ und einem gemeinsamen Abendessen erhielten alle Teilnehmer aus den Händen von Frau Behrendt und des Präsidenten des CFC Germania 03 e.V., Herrn Ronald Maas, ihre Urkunde, die die erfolgreiche Teilnahme am 31. PSL besiegelt.

Am 5. September 2021 hatten wir noch einen kulturellen Höhepunkt. Nach dem Frühstück bestand die Möglichkeit die Fürstengruft in der Kirche „St. Jakob“ zu besichtigen. Christian Ratzel – diesmal nicht im Bachkostüm – informierte eindrucksvoll. Alle Teilnehmer waren sehr beeindruckt.

In diesem Jahr wieder mit internationaler Beteiligung. Seit Jahren pflegen wir gute sportliche Beziehungen zum Landesstudienkolleg Köthen wo in diesem Jahr; Shijie Li aus China teil nahm. Seit Beginn der PSL haben Studierende aus Bulgarin, Marokko, Indonesien, Russland, Portugal und  Algerien teilgenommen.

Auch in diesem Jahr gilt unser ganz besonderer Dank den Organisatoren dieses mit der 31. Auflage bereits zur Tradition gewordenen sportlichen Höhepunkts in der Geschichte der Partnerstädte, insbesondere von Lüneburger Seite – Stefanie Kibscholl und Mareike Hartmann – die durch ihren unermüdlichen Einsatz und einer tollen Organisation zur reibungslosen Durchführung beigetragen haben; Georg Grohmann – aus Köthener Sicht, der als „Vater des Laufes“ mit viel Erfahrung und vielen Kontakten ebenfalls wesentlich zum Gelingen beigetragen hat sowie allen Teammitgliedern (den Läuferinnen, den Läufern, den Fahrern und Beifahrern aller acht Autos) für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft dieses Event am Leben zu erhalten, als ältesten Partnerstädtelauf Deutschlands, sowie Holger Klinzmann für die fürsorgliche Betreuung/Versorgung in MACKENDORF.

Und nicht zu vergessen die tolle Unterstützung unserer Sponsoren "Partnerschaft für Demokratie Köthen"; „Köthen Energie“, des “Autohauses Heise“ und des „Autohauses Jarski“.

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf. Ich würde mich freuen, wenn wir auch 2022 wieder die nötige Kraft aufbringen, Organisatoren gewinnen, die die umfangreiche Arbeit der Vorbereitung und Durchführung eines solchen Laufevent leisten wollen, und Sponsoren finden, die sich für unsere Idee begeistern können, denn alles hat seinen Preis.


Da beide Seiten erklärt haben, 2022 die „Zweiundreißigste“ Auflage des Laufes gemeinsam zu „wuppen“ wird es an möglichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht scheitern.


Lasst uns gemeinsam darüber nachdenken, wie wir 2022 diese traditionelle Serie weiter fortsetzen können. Es gilt gemeinsam einen möglichen Termin zu finden.

„Sport verbindet!“